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- Kokerei Hansa entstand in den Jahren 1927/28 im Zuge gewaltiger Rationalisierungsmaßnahmen und Unternehmenskonzentrationen. Moderne und leistungsfähige Kokereien ersetzten die veralteten Kleinanlagen auf den Zechen. Als Zentralkokerei stand Hansa im Mittelpunkt der Verbundwirtschaft der Dortmunder Montaninindustrie. Die Kokerei bezog die Steinkohle von den benachbarten Zechen, so auch von der angrenzenden Schachtanlage Hansa, und lieferte den Koks an das Hüttenwerk Dortmunder Union. 1928 ging die Anlage mit zwei Batterien in Betrieb. Die Öfen produzierten täglich bis zu 2200 t Koks. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Kokerei Hansa zweimal erweitert : 1938-42, begünstigt durch die Autarkie- und Aufrüstungspolitik der Nationalsozialisten, und nochmals Ende der 60 Jahre. In Spitzenzeiten verließen am Tag über 5000 t Koks die Produktionsstätte. Mit der Strukturkrise im Bergbau und der Stahlkrise verlor die Kokerei ihre zentrale Rolle im Produktionsverbund. 1980 mußte die Zeche Hansa ihren Betrieb einstellen. 1986 wurden auf der Kokerei Hansa zwei Batterien außer Betrieb genommen und die Produktion gedrosselt. Am 15 Dezember 1992 kam für die Beschäftigten das endgültige Aus. Auf der Kokerei Hansa hatten einmal bis zu 1000 Menschen gearbeitet.Dem stillgelegten Werk drohte der Abriß. Seit 1997 ist die Kokerei ein Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur und Sitz der Stiftungsgeschäftsstelle. 1998 wurden Teile der Kokerei in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen. Adresse : Emscherallee 11, 44369 Dortmund, tel. 0231-931122-0 Info-Telefon : 0231-931122-33
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